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Cyber Threat Intelligence
Cyber Threat Intelligence ist ein wesentlicher Bestandteil des IRR-Plans einer Organisation. Lies weiter, um herauszufinden, warum.
Intelligenz ist Information, auf die man reagieren kann, um Ergebnisse zu verändern.
Cyber Threat Intelligence (CTI) ist organisierte, analysierte und verfeinerte Informationen über potenzielle Angriffe, die eine Organisation bedrohen. CTI ist jede Form von Informationen, die einer Organisation helfen kann, Cyberbedrohungen und Angriffe zu identifizieren, zu bewerten, zu überwachen und darauf zu reagieren. Es wird eingesetzt, um aktuelle und zukünftige Bedrohungen zu verhindern, einschliesslich der häufigsten und schwerwiegendsten Bedrohungen sowie um detaillierte Informationen über Bedrohungen, die spezifisch für die Organisation sind.
Durch den Einsatz hochautomatisierter CTI-Lösungen kann sich die Organisation vor den Arten von Angriffen schützen, die den grössten Schaden anrichten könnten. Die Implementierung von CTI in einem Unternehmen kostet viel Personal und Zeit. Die Organisation muss die richtigen Informationsquellen zu CTI prüfen und diese ständig aktualisieren, um eine reibungslose Funktion in allen Bereichen zu gewährleisten.
CTI ist in vier Untertypen unterteilt: 1. Strategisch, 2. Taktisch, 3. Technisch und 4. Betriebsfähig (Abb. 1).
1. Strategische Bedrohungsintelligenz wird von hochrangigen Strategen innerhalb einer Organisation konsumiert. Es gibt Einblicke in sich ändernde Bedrohungsstufen aus verschiedenen Quellen. Zum Beispiel Informationen eines CTI-Anbieters über das allgemeine Wachstum von Malware-Infektionen (Abb. 2) oder Informationen darüber, welche Plattformen (Office, Flash, Android, Java, Browser, PDF) ins Visier genommen werden. Sie enthält normalerweise keine Informationen über spezifische Techniken oder Codes.
2. Taktische Bedrohungsintelligenz ist Information darüber, wie Bedrohungsakteure Bedrohungen verhalten. Tactical Threat Intelligence wird von Verteidigern und Einsatzkräften konsumiert, um sicherzustellen, dass Verteidigungen, Alarme und Untersuchungen auf aktuelle Angriffe vorbereitet sind. Die Quellen für Tactical Threat Intelligence sind Whitepapers, technische Presse oder Kommunikation mit Kollegen und anderen Organisationen. Zum Beispiel ein Feed eines CTI-Anbieters, der veröffentlicht, welche Domains durch die Verbreitung von bösartigem Code übernommen wurden.
3. Technische Bedrohungsintelligenz sind Informationen, die auf technischem Wege konsumiert werden (z. B. ein Feed von gesperrten IP-Adressen, die in Firewalls importiert werden können), und hat eine kurze Lebensdauer, da Angreifer IP-Adressen oder Prüfsummen leicht ändern können.
4. Operative Bedrohungsintelligenz sind Informationen über einen bestimmten bevorstehenden Angriff (z. B. das Yatron-Virus oder Bluekeep, Abb. 3) gegen Ihre Organisation und richten sich normalerweise an höherrangiges Sicherheitspersonal. Solch kritische Informationen über einen Gleichstromangriff erfordern eine sofortige Reaktion.
Wie Sie sehen, ist CTI ein weites Feld der Datenerhebung, des Konsums und der Korrelation, was sehr arbeitsintensiv und herausfordernd ist.
Unser Service stellt Ihrer Organisation wichtige und aktuelle Informationen zu potenziellen Angriffsquellen bereit, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Wir helfen Ihnen, Ihre eigene CTI zu entwickeln, um Ihnen die aktuellsten und effektivsten Werkzeuge zur Verteidigung Ihrer Organisation zu geben.