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Ausnutzung von Remote-Arbeit
Die Präferenz für Remote-Arbeit ist in den letzten Jahren gestiegen.
Während der COVID-19-Pandemie wurde für viele Organisationen eine wachsende Abhängigkeit von Informationstechnologie deutlich, und damit stieg die Cyberrisiken. Die Ausbeutung von Mitarbeitern, die remote arbeiteten, war eines der vielen Risiken, die in dieser Beziehung zunahmen. Laut dem Deutschen Wirtschaftsinstitut waren fehlende Unternehmensausstattung, fehlende Schulungen und nicht vorhandene Konzepte die Hauptgründe, die deutschen Organisationen im Jahr 2020 mehr als 50 Millionen Euro zufügten [1]. Im Jahr 2021 erklärte das Bundesamt für Informationssicherheit in Deutschland, dass Organisationen noch nicht ausreichende Sicherheitsmassnahmen zur Verbesserung ihrer Lage umgesetzt hätten [2].
Seitdem musste sich die Sicherheitslage für Remote- und Hybrid-Mitarbeiter deutlich verbessern. Die folgenden Massnahmen haben sich in dieser Hinsicht als am relevantesten erwiesen.
Zero-Trust
Vertrauen sollte nicht standardmässig gewährt werden. Die Identität jedes Mitarbeiters (und jedes Vermögenswerts) sollte vielmehr je nach aktuellem Kontext validiert werden, zum Beispiel einer Rolle oder Anwendung. Auf der Zero-Trust-Reise trägt die unternehmensweite Umsetzung der Sicherheitsprinzipien Least-Privilege und Need-to-Know dazu bei, die Vertraulichkeit der Unternehmensinformationen zu sichern. Darüber hinaus sollte ein Software Defined Perimeter (SDP) den Mitarbeitern einen einheitlichen Zugang zu Ressourcen bieten, egal wo sie sich befinden.
Gehärtete Clients
Mitarbeiter sollten stets mit Clients ausgestattet werden, die in Bezug auf Betriebssystem-Patches sowie Softwareversionen, Endpunktschutz und Antivirenlösungen auf dem neuesten Stand sind. In Kombination mit Least-Privilege hilft dies, das Risiko aus technischer Sicht zu mindern.
Bewusstsein
Wenn es um Remote-Arbeit geht, müssen Organisationen "den Wind zum geschnittenen Lamm temperieren". Der menschliche Faktor erfordert besondere Aufmerksamkeit, da Remote-Mitarbeiter meist isoliert von anderen Kollegen arbeiten. Sie handeln eher eigenständig auf beispielsweise eine verdächtige E-Mail, anstatt einen Kollegen nach dessen Meinung zu fragen. Daher ist es entscheidend, Mitarbeiter in den Informationssicherheitsaspekten der Remote-Arbeit zu schulen, wie zum Beispiel:
- Zugang zum abgelegenen Arbeitsplatz, Spionage aus der Ferne, Abhören durch unbefugte Personen.
- Sichere Übertragung sensibler Informationen.
- Entsorgung sensibler Informationen.
Empfehlung
Prüfen Sie, ob Ihre Organisation mit ihrer Remote-Belegschaft gut vorbereitet ist:
- Ist Ihre Infrastruktur so angepasst, dass sie Remote-Mitarbeitern sicheren Zugang zu Ressourcen bietet?
- Sind die Arbeitsgeräte für Remote-Mitarbeiter gehärtet?
- Sind Ihre Mitarbeiter in Sicherheitsbewusstsein, insbesondere in Aspekten der Remote-Arbeit geschult?
Benötigen Sie Hilfe bei der Verbesserung der Sicherheitslage Ihrer Remote-Belegschaft? Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.